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Serben in Deutschland

Die Serben siedeln in Deutschland schon seit über 100 Jahren. Noch lange vor dem 1. Weltkrieg suchen in Deutschland ihr Glück Handwerker, Wanderarbeiter aber auch Studenten. Nach dem 2. Weltkrieg kommen nach Deutschland Kriegsflüchtlinge aus Jugoslawien. Kleinere Flüchtlingsgruppen bestehen aus serbischen Monarchisten und Kroatischen Nationalisten, die hauptsächlich vor kommunistischer Vergeltung fliehen.

Arbeitsmigranten (sogenannte Gastarbeiter) erreichen Deutschland in größerem Umfang nach der Unterzeichnung des Sozialabkommens zwiscen SFRJugoslawien und der BR Deutschland 1968. Im Zeitraum zwischen 1973 und 1992 holen Serben verstärkt Kinder und Ehepartner nach Deutschland im Rahmen der so genannten "Familienzusammenführung". Secessionistische Kriege im ehemaligen Jugoslawien bewirken nach 1992 erneut eine Flüchtligswelle nach Deutschland

Die Serben stellen (neben Türken) ihrer Anzahl nach die zweitstäkste Volksgruppe der „Arbeitsmigranten“. Heute leben im deutschen Sprachraum, also in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Liechtenstein etwa eine Million Serben in erster, zweiter, dritter und sogar in der vierten Generation. Nur in Deutschland leben etwa 700.000 Serben, teilweise mit deutscher Staatsbürgerschaft. Somit konzentriert sich in Deutschland die größte. außerhalb Serbiens lebende Einwanderergruppe der Serben und ihrer Nachkommen neuerer Zeit.




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